Twittern im Unterricht und in der Schule
Veröffentlicht am 6. August 2012 von Ali
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Twitter hat nicht nur die Art zu kommunizieren verĂ€ndert, sondern kann auch die Art des Unterrichtens und der Sprache verĂ€ndern. Beim letzten Punkt spreche ich nicht von unendlichen AbkĂŒrzungen, die die Kurzmitteilung (SMS) mit all seinen verschluckenden Vokabeln hervorgebracht hat. Nein, ich meine vor allem die nun hĂ€ufigere Nutzung des Konjunktivs, um Zeichen zu sparen.
Beispiel:
- WĂŒrde es Gerechtigkeit geben = 28 Zeichen
- GĂ€be es Gerechtigkeit = 21 Zeichen
Ersparnis: 25%. Twittern bedeutet, sich in 140 Zeichen auszudrĂŒcken. Da gilt es sparsam zu formulieren.
Zum Einsatz von Twitter im Unterricht findet an diesem Wochenende auch ein Barcamp in Essen statt (SciCamp am 11.8.2012 im Ideenpark). Dort werden Lehrer/innen, Professoren/innen und weitere Bildungsinteressierte ĂŒber den Einsatz von Social Media im Unterricht diskutieren, Konzepte vorstellen und netzwerken. Das Motto lautet: Die RelativitĂ€tstheorie in 140 Zeichen. Wissenschaft in Web 2.0.
Twittern im und nach dem Unterricht
Ein Lehrer oder eine Lehrerin kann beispielsweise ĂŒber Twitter seinen Followern (SchĂŒlern) ĂŒber Twitter Quellen fĂŒr die Recherche mitteilen (z.B. SekundĂ€rliteratur fĂŒr ein Referat). Die Projektgruppe kann so ein Literaturverzeichnis anlegen. Am besten sollte dabei ein eindeutiger Hashtag verwendet werden (z.B. #projektname), damit auch noch im Nachhinein NachzĂŒgler alle Quellen auffinden können. AuĂerdem hilft der Hashtag alle relevanten Tweets in einer so genannten Twitterwall festzuhalten (durch Suche nach #projektname auf Twitter).
Ăber Twitter könnten dem Lehrkörper fragen gestellt werden. Die Antwort ist dann jedem SchĂŒler zugĂ€nglich, der dem Lehrenden folgt. So spart man sich immer und immer wieder dieselbe Antwort. Auch eine Erörterung könnte ĂŒber Twitter erfolgen, in dem SchĂŒler Pros und Contras zu einem Thema tweeten.
Ebenfalls eignet sich Twitter im Fremdsprachenunterricht und beim SchĂŒleraustausch. Die Hemmschwelle beim Kommunizieren mit anderssprachigen SchĂŒlern ist oft gering und fördert die Sprachkenntnisse und den sozialen Austausch.
Twittern innerhalb des Kollegiums
Aber auch das Lehrerkollegium kann Twitter sinnvoll einsetzen, indem es sich beispielsweise Informationen zukommen lĂ€sst. Ein möglicher Tweet: “Habe auf meinunterricht.de ArbeitsblĂ€tter fĂŒr Deutsch als Fremdsprache gefunden.”
Mit einem Klick auf den Link hat der Kollege dann Zugriff auf ĂŒber 15.000 relevante Seiten, auf denen er Unterrichtsmaterial fĂŒr seinen Unterricht findet. Wer hilfreiche Informationen teilt, der bekommt auch welche.
Fazit
Twitter im Unterricht hilft nicht nur dabei mit SchĂŒlern zu kommunizieren, sondern auch Informationen (wie Hausaufgaben) weiterzugeben. So kann spĂ€ter keiner behaupten, er habe seine Notizen nicht gefunden. Ein Blick ins Internet genĂŒgt. Auch hilft es bei der Vernetzung und besseren VerstĂ€ndigung innerhalb des Kollegiums. Daher sollte – auch wenn nur projektweise – der Einsatz von Twitter im Unterricht getestet werden.
Social Media und Social Learning in Web 3.0
Veröffentlicht am 4. August 2012 von Ali
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Wissenschaftler arbetien mit Hochdruck am Web 3.0. Darunter versteht man das Semantische Web. Das Semantische Web ist ein Konzept zur Weiterentwicklung des Internets. Dabei sollen Maschinen (Computer) von Menschen zusammengetragene Informationen verarbeiten und interpretieren. All die in menschlicher Sprache ausgedrĂŒckten Informationen im Internet sollen mit einer eindeutigen Beschreibung ihrer Bedeutung (Semantik) versehen werden, die auch von Computern âverstandenâ oder zumindest verarbeitet werden kann.
Dies wĂŒrde beispielsweise bedeuten, dass ein Computer aus den Tweets, Posts oder Statusmeldungen eines Internetnutzers Informationen ableiten und so Nutzer noch besser lenken könnte. Im Web 2.0 geschieht dies derzeit noch durch die Erkennung von SchlĂŒsselbegriffen. Wer hat nicht schon den Hinweis auf Ă€hnliche Artikel unter Blogposts gesehen oder passende Werbeeinblendungen?
Das Web 2.0 (auch Mitmach-Internet genannt) und Social Media haben auch neue Zweige in diversen Branchen aufgebaut. Wie zum Beispiel das Social Learning. Twitter ist lĂ€ngst nicht mehr nur eine Mitteilungsplattform, sondern auch eine “Lernplattform”. Tweets verweisen auf interessante Artikel oder News aus denen wir Wissen ziehen. Auch Social Media gehört zum Lernen 2.0.
Die Entwicklung des Webs im Bereich Bildung
Bleiben wir beim Beispiel “Bildung” und betrachten das Beispiel “Suche nach einem Nachhilfelehrer” ĂŒber die verschiedenen Formen des Webs hinweg.
Im Web 1.0 hatten SchĂŒler, die einen Nachhilfelehrer im Netz suchen wollten, nur die Möglichkeit, eine gezielte Suche nach einem Nachhilfelehrer anzustoĂen. Sie mussten dabei hoffen, dass es auch Nachhilfelehrer gab, die sich im Web prĂ€sentiert haben. Eine eigene aufwendige WebprĂ€senz hatten damals wohl nur die wenigsten. Meist landeten Suchende dabei auf den Seiten groĂer Nachhilfeinstitutionen. “AuĂer” Kontaktdaten fanden sie dort nichts anderes vor. Wurden dann Dienste in Anspruch genommen, wurden Nachhilfelehrer zugewiesen. Die Nachhilfe fand im Web 1.0 stets offline statt.
Im Web 2.0 hat sich die Suche nach einem Nachhilfelehrer durch Nachhilfeportale erheblich vereinfacht. Auf ihnen kann man deutlich mehr Nachhilfelehrer finden, da nun nicht mehr eine eigene WebprĂ€senz notwendig ist. Dort können SchĂŒler sich den passenden Lehrer selbst auswĂ€hlen. ZusĂ€tzlich ist das Internet nicht nur ein reines PrĂ€sentationsmedium wie in Web 1.0, sondern auch Kommunikations- und Interaktionsplattform. SchĂŒler können mit Nachhilfelehrern auch ĂŒber Distanzen online kommunizieren und agieren.
Im Web 3.0 mĂŒsste ein SchĂŒler nicht einmal aktiv eine Suche nach einem Nachhilfelehrer starten. Aus einer Information, einem Tweet wie “verstehe Mathe-Aufgabe nicht”, könnte der Computer “verstehen”, dass hier eine Nachhilfe angebracht wĂ€re und den SchĂŒler gleich auf ein Nachhilfeportal mit Nachhilfelehrern aus seiner Gegend im Fach Mathematik weiterleiten bzw. einen entsprechenden Vorschlag machen.
Chancen und Risiken von Web 3.0
Das Web 3.0 kann gerade im Bereich Social Learning / Lebenslanges Lernen erneute Vorteile wie zielgerichtete Suchergebnisse und dadurch Zeitersparnis mitbringen.
Die eindeutige Erkennung der Computer ist dabei entscheidend. Google arbeitet schon seit einiger Zeit daran, Suchergebnisse zu personalisieren. Kritiker sagen, dass dadurch nicht immer das gefunden wird, was man eigentlich benötigt. Vielmehr werden Seiten angezeigt, die man z.B. hĂ€ufiger aufgesucht hat. DatenschĂŒtzer kritisieren auĂerdem, dass fĂŒr ein vernĂŒnftiges semantisches Web mehr Informatinen von Nutzern verlangt werden und so ein glĂ€serner Internetnutzer entsteht.
Ob Web 3.0 eher ein Segen oder ein Fluch ist, wird sich in Zukunft zeigen. Und wie immer muss jeder selbst entscheiden, inwieweit er sich dieser neuen Form des Web öffnen möchte.
Mitreden als wichtiges Kriterium in Sozialen Netzwerken
Veröffentlicht am 2. MĂ€rz 2011 von Konstantin
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Es gibt so einige Unternehmen die auf Social Media komplett verzichten. Zurecht, denn Risikobereit ist nicht jeder. Jeder der darauf verzichtet hat sich i.d.R. wenigstens eines gemacht: Gedanken. Er weiĂ welche Risiken hinter Social Media stecken und er weiĂ was er auf dauer auf keinenfall machen können wird. Aber welche Gefahr droht demjenigen, der sich eben aus diesen SicherheitsgrĂŒnden der Social Media Welt fernhĂ€lt?
FHM nur noch auf Facebook
Veröffentlicht am 16. August 2010 von Konstantin
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Das Magazin FHM hat es mitte Juli 2010 angekĂŒndigt und letzendlich auch vollbracht. Die deutsche WebprĂ€senz des Unternehmens ist komplett auf Facebook umgestiegen. Die FHM war bislang unter www.fhm-online.de zu erreichen. Der Inhalt dieser Seite ist jetzt komplett verschwunden – man wird hier nun auf die Facebook Fan-Page von FHM Germany weitergeleitet. Die Internationale Webseite von FHM ist nach wie vor unter www.fhm.com erreichbar.

