Erste Schritte im Social Media Marketing?

Veröffentlicht am 26. Oktober 2012 von Ali
Abgelegt unter Social Media - Branchen, Social Media - Facebook, Social Media - Twitter | 4 Kommentare

Ein Unterpunkt des Inbound Marketing ist das so genannte Social Media Marketing. Damit ist das Bewerben eines Produktes oder einer Dienstleistung ĂŒber Social Media KanĂ€le gemeint. Das Unternehmen calor communication zum Beispiel bietet solche Dienste in Deutschland an. Von Karsten Kilian wird diese Form des Marketings auch als Mitmach-Marketing bezeichnet. Ich schĂ€tze, er spricht dabei die unterstĂŒtzenden Maßnahmen der Follower und Fans bei der Verbreitung einer MarketingaktivitĂ€t durch ReTweets oder Likes an. Doch wie macht man Social Media Marketing?

Unternehmen, die mit Social Media Marketing reine Werbung betreiben, werden frĂŒher oder spĂ€ter die Finger von Social Media lassen. Wer glaubt, dass Werbung massenhaft von Followern verbreitet wird, der irrt. Denn im Social Media geht es um Menschen. Und die zu ĂŒberzeugen, den Tweet oder Post weiterzugeben, ist eine schwierige Aufgabe. .

Erster Schritt im Social Media Marketing

Nachdem man bei den gĂ€ngigen Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter oder Google Plus Profilseiten erstellt hat, geht es darum, Teilnehmer dieser Netzwerke zu ĂŒberzeugen, einem zu folgen. Keine leichte Aufgabe, da Menschen lieber Menschen als Unternehmen folgen. Dies ist die Folge von unkontrollierten Werbepostings von Unternehmen, die glaubten, es sei eine gute Idee, statt einer professionellen Agentur eigene Mitarbeiter fĂŒr diese Aufgabe zu engagieren.

Wie erhÀlt man Follower/Fans?

Einige Unternehmen wie z.B. Online-Plattformen und Softwarehersteller, bei denen eine Anmeldung zur Nutzung notwendig ist, “zwingen” Nutzer quasi dazu, ihnen zu folgen. Meist geschieht dies durch ein bereits angeklicktes Feld mit der Bezeichnung “… auf Twitter folgen”. Die Anzahl an Followern von einigen Seiten lĂ€sst sich nur hierdurch erklĂ€ren. Keine schöne Sache!

Andere Unternehmen “ködern” Fans durch Incentives und Aktionen. Es heißt dann: “Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, klicke bitte auf den “GefĂ€llt mir-Button”. Nach den Statuten von Facebook verboten, dennoch gerne in Anspruch genommen. Gleiches Verbot gilt fĂŒr “Kommentar hinterlassen” oder “Teilen”. GerĂŒchten zufolge werden solche Fanseiten ohne Warnung oder Abmahnung gleich gelöscht.

Die beste Methode, um an Fans zu kommen, ist regelmĂ€ĂŸiger und guter Content. Dabei sollte man darauf achten, dass der Content in wenigen Worten schon Interesse weckt. Gerade die jĂŒngere Generation liest einfach nicht mehr so viel, sie scannt die Informationsflut mehr.

Hat man Menschen davon ĂŒberzeugt, dass das was man von sich gibt, von Relevanz ist und spamt die Follower nicht stĂ€ndig mit Produktwerbung voll, so kann man zwischen den wertvollen Informationen und Diskussionen auch einmal eine Werbebotschaft platzieren, ohne dass diese einem negativ angelastet wird.

Dann kann Social Media Marketing richtig Spaß und gezielt eingesetzt zur Verbreitung einer Marke beitragen.

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Kommentare

4 Antworten zu “Erste Schritte im Social Media Marketing?”

  1. SMM Hahn am 26. Oktober 2012 18:09

    “Unternehmen, die mit Social Media Marketing reine Werbung betreiben, werden frĂŒher oder spĂ€ter die Finger von Social Media lassen.”

    Wichtige Aussage. Hier muss ein Umdenken stattfinden. Dies fĂ€llt vielen jedoch schwer. Ich bin gespannt wie sich die Social Media Landschaft in einigen Jahren in Deutschland diesbezĂŒglich entwickelt hat.

    GrĂŒĂŸe
    Stefan Hahn

  2. SMM Hahn am 26. Oktober 2012 18:19

    Wahre Worte, schön zusammengefasst. Klassische Werbung hat auf Social Media Plattformen keinen primĂ€ren Stellenwert. Zumindest ist dies in der Theorie der Fall…

  3. Michaela am 30. Oktober 2012 11:54

    Das sehe ich genau so. Inhalt ist wichtig und immer authentisch bleiben. Nur so funktioniert die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden.

  4. Reihe: "Stiftungen im Social Web" - Stiften oder stiften gehen? am 22. Januar 2013 09:12

    [...] Suche nach geeigneten Organisationen wird man durchaus fĂŒndig. Ob gelungene Kampagnenarbeit oder erste Gehversuche: Die Social-Media-Auftritte sind unterschiedlich und vielseitig. Nicht nur der gewillte Spender [...]

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