Lieber privat oder geschÀftlich twittern?
Veröffentlicht am 5. August 2012 von Ali
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Diese Frage stellen sich wohl einige, die zwar auf Twitter aktiv sein wollen, aber nicht die Lust oder die Zeit besitzen, zwei Accounts zu pflegen.
Wer nicht vor der Entscheidung steht, sondern doch zwei Accounts betreiben möchte, dem empfehle ich Dienste wie Hootsuite oder Àhnliche Tools, die multiaccount-fÀhig sind und eine erhebliche Erleichterung beim Twittern bringen.
FĂŒr alle anderen gilt: Es kommt drauf an!
Und zwar auf die GröĂe des Unternehmens, auf die Anzahl der twitternden Personen, ob lieber das Unternehmen im Vordergrund stehen soll oder Sie als Unternehmer/in.
GroĂe Unternehmen
Bei gröĂeren Unternehmen macht es sicherlich keinen Sinn, ĂŒber private Twitter-Accounts zu zwitschern. Ein Unternehmensaccount ist also Pflicht, der entsprechend auch gebrandet ist (also beispielsweise @telekom oder @vodafone). Das bedeutet jedoch nicht, dass die Namen der diesen Account nutzenden Twitterer nicht veröffentlicht werden sollten. Dies sorgt fĂŒr ein Gesicht.
Marketing-Experten erzĂ€hlen immer wieder, dass Twitter nicht nur dazu gedacht ist, Informationen herauzuposauen, sondern eher mit MeinungsfĂŒhrern zu diskutieren. Diese muss man erst durch entsprechende Suchen ausfindig machen. Im Falle der o.a. Telekommunikationsriesen könnten dies z.B. Journalisten sein, die mit privaten Accounts auftreten. Ihnen ist immer lieber, wenn sie wissen, mit wem sie twittern.
Kleinere Unternehmen
Aber auch bei kleineren Unternehmen macht es Sinn, einen Unternehmensaccount zu nutzen, um den Namen des Unternehmens zu branden. Auch hier gilt: Namen des Twitteres in der Beschreibung bekannt geben! Beispiel @CoboCards: Dort gebe ich als GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Unternehmens an, dass Social Media bei uns Chefsache ist. So weiĂ mein GegenĂŒber, dass er hier gleich mit dem Chef persönlich kommuniziert. Gerade im B2B-Bereich kann dies ein Vorteil sein.
Freiberufler
Twitternde Freiberufler mĂŒssen entscheiden, ob eher sie als Person im Vordergrund stehen oder doch lieber die Kanzlei, die Praxis, das Studio in den Mittelpunkt stellen wollen. Hier empfehle ich eher einen privaten Account, der als Personal Branding genutzt wird. Freiberufler sollten daher stets mit persönlichem Profilbild und dem eigenen Namen auftreten.
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