SEO bedeutet auch Onpage-Optimierung

Veröffentlicht am 19. Oktober 2012 von Ali
Abgelegt unter Social Media - Google | 1 Kommentar

In meinem letzten Artikel behandelte ich das Thema, ob Webseitenbesitzer Online-Marketing – und hier im Speziellen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Social Media – selbst ĂĽbernehmen sollten oder doch lieber eine SEO und Social Media Beratung in Anspruch nehmen sollten. Die klassische Make-or-Buy-Entscheidung eben.

Dabei bin ich lediglich auf die Offpage-Optimierung der Suchmaschinenoptimierung eingegangen. Dabei besitzt SEO noch eine weitere wichtige Komponente: Die Onpage-Optimierung.

Die Offpage-Optimierung behandelt eher die Außendarstellung der Webseite und Strategien der Verlinkung der Webseite aus externen Webseiten. Auch das Social Media gehört dazu. Die Onpage-Optimierung behandelt dagegen den Aufbau und die Struktur der Webseite an sich. Auch hierbei kann man eine Make-or-Buy-Entscheidung treffen. Die Entscheidung nach dem „Make“ hängt aber auch wesentlich von technischen Fertigkeiten wie Programmiersprachkenntnissen aus.

Auch Blogbesitzer können und sollten ihre Blogs nach Regeln der Onpage-Optimierung überarbeiten. Sie besitzen jedoch den Vorteil, dass ihren Webseiten ein so genanntes Content-Management-System (in der Regel WordPress) zugrunde liegt. Damit können Texteinhalte auf der Webseite selbst optimiert werden. Plugins wie „All in One SEO Pack“ oder „Wordpress SEO by Yoast“ helfen dabei, für Suchmaschinen wichtige Webseiteninformationen (Metadaten) selbst anzupassen. Alle anderen Webseitenbetreiber sollten sich mit PHP, HTML, Client-Server-Architekturen ein wenig auskennen. Aber auch Blogbesitzer sollten bei einer Entscheidung „Pro Make“ beim Anblick eines PHP-Codes nicht gleich das Weite suchen.

Worauf sollte man nun bei der Onpage-Optimierung achten?

Metadaten

Ich sehe immer noch Webseiten, bei denen die wichtigsten Metadaten einfach nicht vorhanden sind. Ich kann mir das nur mit Unwissenheit oder schlampiger Arbeit erklären. Denn seit Jahren weisen erfahrene Online-Marketer immer wieder auf die Bedeutung dieser Daten für SEO hin. Dabei gilt es für jede einzelne Webunterseite zumindest den Webseitentitel (title) und die –beschreibung (description) vernünftig auszufüllen. Diese beiden Informationen sind die Kompenenten eines Google-Ergebnisses, die man zu sehen bekommt.

Dabei sollte der Titel und die Beschreibung die jeweiligen SchlĂĽsselbegriffe, auf die die Webseite optimiert werden soll, enthalten.

Auf die Begriffe CoboCards optimierter Titel und Beschreibung

Suchmaschinenoptimierte Texte

Nachdem für jede einzelne Unterseite die Metadaten überprüft und optimiert wurde (Sie sehen, dass es eine Menge Arbeit ist), sind suchmaschinenoptimiert Texte zu schreiben. Auch diese kann man in Eigenregie schreiben oder einen SEO-Texter beschäftigen. Wichtig ist, dass man sich zunächst Gedanken über die Schlüsselbegriffe macht, über die diese Seite zu finden ist (Keyword-Analyse). Dabei spielen u.a. Kriterien wie Suchhäufigkeit oder Konkurrenz eine Rolle. Es macht beispielsweise keinen Sinn, für eien Keywordkombination zu optimieren, die kaum gesucht und dann och eine starke Konkurrenz besitzt.

Dies sind nur einige Aspekte der Onpage-Optimierung. Wer kein Know-how besitzt bzw. keine Zeit in die jeweilige Anpassung seiner Seite investieren will, der ist bei professioneller Hilfe besser aufgehoben.

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Kommentare

Eine Antwort zu “SEO bedeutet auch Onpage-Optimierung”

  1. Jonas am 5. Dezember 2012 12:47

    Erstmal vielen Dank fĂĽr den guten Beitrag. Ich stimme dir da absolut zu: onpage Optimierung ist genau so wichtig ist wie offpage Optimierung. Was bringt mir die beste backlink-Struktur, wenn meine Seiten nur zu Begriffen gefunden wird die ĂĽberhaupt nicht zu meiner Branche passen.

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