Directmailing fĂĽr Gegner sozialen Netzwerkens

Veröffentlicht am 31. Oktober 2012 von Ali
Abgelegt unter Social Media - Branchen | Kommentieren

Umsatz generiert man mit Verkäufen. Käufe tätigen Menschen. Um also Umsatz mit einem Business erzielen zu können, ist es notwendig, an Menschen heranzutreten. Dafür muss man wissen, wo sich potenzielle Kunden aufhalten.

In diesem Blog haben wir diverse Male über die Bedeutung des Netzwerkens und des Vernetzens berichtet. Nur wenn Menschen von einem zu hören bekommen, wissen sie über einen Bescheid und kaufen gegebenenfalls Produkte. Leider gibt es immer noch Menschen, die die Vorteile des sozialen Netzwerkens nicht erkennen.

Wer partout gegen soziale Netzwerke ist, dem bleibt eigentlich nur der Gang zu Directmailings. Wie soll man sonst gezielt Zielkunden ansprechen? Direct mailing bedeutet, dass man potenzielle Kunden via Post oder E-Mail anschreibt und auf seine Produkte aufmerksam macht. HierfĂĽr mĂĽssen aber erst die Adressen her. Diese kann man sich in mĂĽhseliger Handarbeit selbst besorgen (z.B. durch einen Newsletter) oder gleich die Mutter aller Adressquellen bemĂĽhen: Die Adresslieferanten.

Der Schober Webshop ist beispielsweise eines dieser Adresslieferanten im Netz. Hier kann man zwischen Firmen- und Privatadressen wählen. Hiernach erfolgt bei Privatadressen eine Spezifizierung nach Alter, Haushaltsgröße, Region oder Kaufverhalten. Vor der Bestellung kann man sich die Anzahl der Adressen anzeigen lassen. Hierfür startet man eine Zählung, die jedoch erst nach einer Registrierung endgültige Ergebnisse zeigt. Diesen Schritt habe ich mir erspart, halte ihn auch für einen Conversion-Killer. Hier muss jedoch der Shop selbst entscheiden, was wichtiger ist: Ein möglicher Verkauf (durch Anzeigen des Zählergebnis ohne Registrierung) oder die Generierung eines Verteilers (und späteren Directmailings mit Kaufaufforderung). Testen könnte man den jeweiligen Effekt durch sogenannte A/B-Tests.

Wenn man ein weniger weiter auf der Seite surfst, entdeckt man Erfolgsbeispiele anderer Kunden, die Adressen erworben haben. Da sind von 12.000 € mehr Umsatz bei einem Kfz-Betrieb oder 80.000 € mehr Umsatz bei einem Lettershop die Rede.

Natürlich ist der Kauf von Adressen nicht gleich ein Garant für mehr Umsatz, aber vielleicht der Anfang. Zu einem erfolgreichen Directmailing gehört ein ansprechendes Design, die richtige Wortwahl etc. Weniger ist dabei mehr. Zu oft erhalte ich Werbebriefe, in denen Unternehmen erst über zwei Absätze erzählen, wie toll doch ihr Unternehmen ist. Der bessere Ansatz wäre hingegen eine klare Botschaft, aus dem der Leser einen Nutzen erkennt und eine Webseite für weitere Informationen.

Bildquelle: robodread / 123rf.com
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