Xing oder LinkedIn – Wo lohnt sich das Engagement?
Veröffentlicht am 24. Juli 2012 von Ali
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Mittlerweile gibt es diverse Soziale Netzwerke, auf denen man laut Experten aktiv sein soll. Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn, YouTube, Facebook, Google+ oder Pinterest. Fakt ist, wer sein Unternehmen vorstellen und im GedÀchtnis bleiben möchte, der sollte tatsÀchlich im Social Media Bereich aktiv sein. Aber kann man tatsÀchlich auf allen Portalen gleichzeitig und kontinuierlich netzwerken? Ich meine nicht.
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass man mit zu vielen sozialen Netzwerken einfach ĂŒberfordert ist, wenn man nicht gerade hauptberuflich mit Social Media zu tun hat. FĂŒr mich persönlich hat sich herausgestellt, dass ich mit 3 Netzwerken völlig ausgelastet bin. Daher empfehle ich auch, sich 3 der oben aufgefĂŒhrten Netzwerke auszusuchen und dort regelmĂ€Ăig sein Netzwerk auf dem letzten Stand zu halten. In meinem konkreten Fall sind dies Twitter, Facebook und Xing.
Professionell netzwerken
Wer professionell netzwerken möchte, fĂŒr den gibt es eigentlich nur 2 Anlaufstellen. Xing oder LinkedIn. Ich sage bewusst Xing oder LinkedIn, weil ich die anderen Netzwerke auch in die 3 einschlieĂen möchte. Wer nur auf professioneller Ebene tĂ€tig sein möchte, der kann natĂŒrlich auf Xing und auf LinkedIn aktiv sein.
Argumente fĂŒr LinkedIn
LinkedIn ist der BranchenfĂŒhrer, was das professionelle Netzwerken angeht. Gerade bei internationalen Kontakten lohnt sich ein Engagement auf dieser Plattform. Im Ausland ist Xing noch nicht so verbreitet, auch wenn es in diversen Sprachen verfĂŒgbar ist.
Ich habe aufgrund meiner AuslandstĂ€tigkeit diverse Kontakte im Ausland knĂŒpfen können. Aber interagiere ich mit ihnen auch ĂŒber LinkedIn? Weniger. Das liegt hauptsĂ€chlich daran, dass professionelles Netzwerken im Ausland z.T. gar nicht so verbreitet ist. Viele nutzen Xing oder LinkedIn als eine Art “virtuelles Adressbuch” und sehen damit nicht den Mehrwert, die diese Plattformen fĂŒr einen noch parat halten.
Dadurch dass LinkedIn ein us-amerikanisches Unternehmen und der Vorreiter in Sachen Professional Social Networking ist, wird LinkedIn auch von den zahlreichen ebenfalls us-amerikanischen Dienstleistern rund ums Social Media integriert. So ist es mir z.B. möglich, ĂŒber Hootsuite eine Meldung an Twitter und gleichzeitig an LinkedIn zu schicken. Eine Integration von Xing besteht nicht. Die Frage ist jedoch, ob diese Meldung ĂŒberhaupt gelesen wird.
Argumente fĂŒr Xing
Xing kann in puncto Mitgliederzahlen mit LinkedIn nicht mithalten. Noch nicht. Vor einigen Jahren hat man sicherlich geglaubt, dass Xing aufgekauft wĂŒrde. TatsĂ€chlich hat jedoch Xing selbst andere Netzwerke wie das tĂŒrkische cember.net ĂŒbernommen.
In letzter Zeit sind sinnvolle Erweiterungen in Xing zu sehen. Im Gegensatz zu LinkedIn nutze ich Xing vor allem wegen der Gruppenfunktion. Adressbuch ist schön und gut, aber AuftrĂ€ge ergattere ich ĂŒber die Gruppen. Da war es von groĂem Vorteil, dass Xing die Gruppenmeldungen direkt auf die Startseite gepackt hat.
Ein weiterer Vorteil von Xing ist, dass man Menschen, die gemeinsame Interessen aufweisen, eine Kontaktanfrage stellen kann. Zu 99% wird diese auch interessiert, da andere Xingler ebenfalls ein Interesse haben, sich zu vernetzen und Kontakte auszubauen. Denn schlieĂlich macht man GeschĂ€fte mit Menschen. Bei LinkedIn ist dies nicht möglich. Dort muss man stets angeben, woher man eine Person kennt. FĂŒr das soziale Netzwerken muss ich aber nicht unbedingt die Person persönlich kennen. Das ist ja gerade der Sinn hinter dem Ganzen.
Fazit
Wie meiner Argumentation unschwer zu entnehmen, gibt es fĂŒr mich bei der Frage Xing oder LinkedIn einen eindeutigen Gewinner: Xing. Ich empfehle jedem, die Potenziale des sozialen und professionellen Netzwerkens stĂ€rker auszunutzen, in Gruppen mitzudiskutieren und auch einmal völlig unbekannte Personen in die Kontaktliste aufzunehmen.
Linkedin geht an die Börse
Veröffentlicht am 7. Februar 2011 von Konstantin
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Noch gibt es keine genauen Daten wann und mit was fĂŒr einen Wert pro Aktie Linkedin an die Börse gehen wird. Eines steht aber fest: Linkedin möchte den Sprung in die Börse noch vor Facebook erreichen. Logisch, denn nachdem Facebook an der Börse ist werden sich die anderen erstmal um die Aufmerksamkeit der AktionĂ€re nicht nur bemĂŒhen, sondern auch auf sie warten. Der Umsatz von Linkedin lag in den ersten 3 Quartalen bei 161 Millionen US-Dollar.

